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So, 11.12.2011Brief von Katharina Schweitzer
Ein sommerliches Hallo nach Deutschland!
Ein sommerliches Hallo nach Deutschland!
Ich kann es kaum glauben, aber jetzt steht Weihnacht...
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Do, 01.12.2011Brief von Katharina Schweitzer
Mit Schrecken muss ich feststellen
Dumelang!

Mit Schrecken muss ich feststellen, dass ich heute schon wieder ein Kalend...
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Fr, 07.10.2011Brief von Katharina Schweitzer
Guten Abend aus Lynchfield!!!
Guten Abend aus Lynchfield!!!
Eigentlich bin ich schon viel zu müde, aber gerade geht es m...
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Sa, 17.09.2011Brief von Katharina Schweitzer
Hallihallo
aus einem fernen Land, in dem gerade wohl das schönste Wetter ist, das man sich vorstellen kann. ...
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Mi, 14.09.2011Brief von Anna Wagner
Hallo liebe Paten, Freunde und Mitglieder des Vereins Dumelang,
seit gut einem Monat bin ich nun wieder in Deutschland und möchte Ihnen heute noch einmal einen Brief über meine letzten Wochen in Südafrika schreiben. Kurz vor den Winterferien der Kinder im Juli zeigte uns die Natur, wie machtlos wir doch gegen sie sind. Nach mehreren Tagen Regen trat der Fluss, der neben der Schule in Maryvale entlang fließt, mitten in der Nacht über die Ufer und überschwemmte alle Gebäude. Am nächsten Tag hatten alle Kinder schulfrei - zum einen wegen der Überschwemmung der Schule, zum anderen, weil die Straße, die zum Projekt führt, auch vollständig überflutet war und kein Bus mehr fahren konnte. Als am späten Nachmittag doch mal die Sonne herauskam, schnappten wir uns die Kinder und machten mit Ihnen einen Spaziergang zum Fluss, was allen nach einem Tag nur im Haus sehr gut tat. Nachdem wir wieder daheim waren, habe ich mit einigen Kindern noch Muffins gebacken, die wir abends alle zusammen gegessen haben.

Manchmal gibt es zu viel Wasser und kurz danach wiederum kann es zu knapp sein! Nur wenige Tage nach dem heftigen Regen entstanden Probleme an unserer Wasserleitung und wir hatten auf einen Schlag kein Wasser mehr. Mehrere Stunden hätten sich ja noch aushalten lassen- aber ein ganzes Wochenende?! In solchen Situationen wird man sich erst mal bewusst, welchen Luxus wir in Deutschland haben. Die großen Jungs sind dann mit riesigen Eimern und Wannen losgezogen, um vom Nachbarn Wasser zu holen, damit die Kinder wenigstens was zu trinken hatten, die Frauen kochen und wir uns waschen konnten. Leider gingen auch die Toiletten nicht mehr und wir mussten alle „in den Busch“;-) Gottseidank kam dann nach 3 Tagen Entbehrung wieder das so überlebenswichtige Wasser.

Während die Kinder dann 3 Wochen in den Ferien waren und bei ihren Verwandten wohnten, habe ich Urlaub mit meinem Freund gemacht. 10 Tage fuhren wir mit einem Mietwagen an der Ostküste entlang, die für Touristen noch kaum erschlossen ist. In Durban hatten wir eine riesige Großstadt vor uns, doch dann wurden die Städte immer kleiner und unzivilisierter. An einem Tag sind wir 3 Stunden lang durch bergige Landschaft gefahren, in der man wirklich nur die runden Hütten des dort sesshaften afrikanischen Stammes gesehen hat. Kein Krankenhaus, kein Supermarkt-nichts. Ich frage mich bis heute noch, wie Menschen dort leben können.

Nachdem ich wieder gut in Bloemfontein zurück war, verbrachte ich einige Tage bei Jackie, einer weißen Bekannten von Alois, die in der Stadt lebt und das Projekt unterstützt. Sie klappert jeden Montag die Supermärkte nach Lebensmittel ab, deren Haltbarkeit kurz vor dem Ablaufen sind und bringt diese ans Kinderhaus. Mit ihr habe ich einen Park besucht, in dem wir einen Game Drive gemacht haben, das heißt eine Safari in offenen Geländewägen. Wir haben Löwen, Tiger, Zebras, Giraffen, Kamele, ein Nilpferd und vieles mehr gesehen. Natürlich ist das Areal eingezäunt, aber es ist so riesig, dass man das Ende des Parks gar nicht erkennt, und sich vorkommt wie in freier Wildbahn. Es war wirklich total super, diese Tiere zu sehen!

Meine letzten Tage der Ferien habe ich dann bei den Franziskanerschwestern im Aidsprojekt verbracht, die direkt neben Alois Ganserer wohnen. Kurz bevor die Kinder wieder heimkamen, bin ich ins Projekt zurückgekehrt und habe mit Clara noch viele Sachen geplant. Wir haben in meiner letzten Woche angefangen, die Verwandten der Kinder zu besuchen und eine Liste zu erstellen, in der Name, Telefonnummer und Adresse der Ansprechpartner der Kinder stehen. Mit den Kindern haben wir ein Video aufgenommen, auf dem sie tanzen und singen. Dieses möchte ich auf eine DVD brennen und in nächster Zeit verkaufen. Ich habe den Kindern versprochen, dass ich das Geld, welches wir mit den DVDs einnehmen, an Katharina schicken werde, damit jedes Kind ein bisschen Taschengeld davon bekommt. Außerdem haben die Kinder viel Perlenschmuck gebastelt, der wirklich ganz toll geworden ist. Barbara Lutz hatte während ihres Einsatzes Clara und den Kindern gezeigt, wie man mit den Perlen Schmuck herstellt. Diese Arbeit haben sie bis heute fortgeführt, was mich sehr gefreut hat. Den Schmuck möchte ich bei dieser Gelegenheit dann mit verkaufen, denn wenn jedes Kind ein bisschen Taschengeld bekommt, sind sie motiviert weiter zu machen und sehen, dass ihre Arbeit auch Früchte trägt.

Zusammen mit Clara habe ich dann noch den Geburtstagskalender erneuert. Barbara hatte ja damals mit den Kindern Fußabdrücke jedes Kindes als Kalender gebastelt. Da viele neue Kinder hier sind und einige, die auf dem Kalender verewigt waren, gar nicht mehr im Projekt wohnen, haben wir uns gedacht, wir lassen uns etwas Neues einfallen. Wir haben dann jeweils ein Blatt für jedes Kind vorbereitet, auf dem die Namen und das Geburtsdatum standen. Anschließend haben wir jedem Kind die Hand mit schwarzer Farbe bestrichen und sie durften ihren Handabdruck auf ihr Blatt drücken. Es ist wirklich ein sehr farbenfroher und schöner Kalender geworden, der nun im Speisesaal strahlt.

Clara hat auch begonnen, mit den Mädchen zu nähen. Sie zeigt ihnen verschiedene Nähübungen mit Nadel und Faden und soblad die Nähmaschine repariert ist, legen sie wieder richtig los. Als ich an meinem letzten Tag in Lynchfield nachmittags von einem Abschiedsessen mit Alois und Schwester Julia heimgekommen bin, haben mich die Kinder und Clara überrascht. Im Speisesaal hatten sie eine Musikanlage aufgebaut. Die großen Jungs waren die Dj`s und die Kleinen haben getanzt. Clara begann meine Verabschiedung mit den Worten ,, We dont have diamonds to give you but we have the talent of our children for you“ - Gemeint hat sie damit, wir haben zwar keine Diamanten hier um sie dir zu schenken, aber wir haben viele Talente der Kinder, die wir dir heute ,,schenken“ wollen. Die Jungs haben in Gruppen getanzt, alle zusammen haben gesungen und zum Schluss hat Julia mir noch ein selbstgedichtetes Gedicht vorgelesen- es war ein wunderschönes, aber auch tränenreiches Abschiedsfest, das ich immer in Erinnerung behalten werde. Anschließend haben wir Hühnchenfleisch und Pommes genossen, was ich von einem Fastfood-Restaurants mitgebracht habe. Clara hatte am Nachmittag noch Muffins gebacken gehabt, und am Ende des Tages waren wirklich alle satt.

Am nächsten Vormittag gings dann ab zum Flughafen, zu dem mich noch einige Kinder, Lena, Jackie, Sister Julia und Alois begleiteten. Voller Tränen und mit vielen neuen Erfahrungen stieg ich dann ins Flugzeug Richtung Heimat.

Es gibt den Spruch ,,Wer eine Reise tut, kommt nie so zurück wie er weggefahren ist“. Ich habe vieles mit nach Hause genommen aus meiner Zeit in Südafrika: Ich habe gelernt, dass die Apartheit zwar abgeschafft ist, sie aber meiner Meinung nach in den Köpfen der meisten Weißen weiter regiert; ich habe gelernt, dass es nicht selbstverständlich ist, dass der Krankenwagen innerhalb 10 Minuten vor der Tür steht oder das Wasser selbstverständlich aus der Leitung kommt. Das Wichtigste, das ich jedoch mitgenommen habe, ist das Lachen und die Freundlichkeit der Menschen dort. Obwohl sie meist nicht mehr besitzen als eine kleine Hütte mit Wellblechdach, strahlen sie trotzdem, als würden sie in einer Villa leben.


Anna Wagner
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So, 28.08.2011Brief von Katharina Schweitzer
Ein herzliches „Dumelang!“ aus Südafrika!
Ein herzliches „Dumelang!“ aus Südafrika!
Jetzt bin ich schon fast einen Monat...
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So, 15.05.2011Brief von Anna Wagner
Hallo,
nach einem langen, aber guten Flug habe ich mich gut im afrikanischen Winter eingelebt. Es regnet fa...
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