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Mo, 30.11.2009Brief von Barbara Lutz
Wieder einmal schicke ich euch liebe Grüße aus Südafrika,...
...einem Land voller Kontraste. Mit jedem Tag erschließt sich mir diese
wahnsinnige...
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Di, 20.10.2009Brief von Barbara Lutz
Heute beginnt meine zweite Schulwoche
Jede Woche gehe ich nun für dreieinhalb Tage zusammen mit fünfzehn der 27
Projek...
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Mo, 05.10.2009Brief von Barbara Lutz
Bald ist es zwei Wochen her, dass ich Deutschland verlassen habe
Das klingt im Prinzip gar nicht viel...
und trotzdem: es ist in dieser kurzen Zeit eine unglaubliche Menge neuer Eindrücke auf mich eingestürmt.
Ich lerne ständig so viele neue Menschen und Dinge kennen, dass meine Tage wie im Nu vergehen.


Bis auf eine Stunde Verspätung ist meine Anreise eigentlich perfekt verlaufen. Kaum trat ich im Flughafen
in die Besucherhalle hinaus, wurde ich auch schon von Father Alois begrüßt. Damit war der erste große
Schritt geschafft!!! In Bloemfontein angekommen hießen mich auch gleich Franziskanerinnen, die gegenüber von
Father Alois Anwesen wohnen, herzlich Willkommen. Gemeinsam feierten wir Gottesdienst. Father Alois hat mich
in diesem Rahmen für meine Zeit in Südafrika gesegnet. Dabei musste ich natürlich sofort an den Entsendegottesdienst
auf dem Hesselberg denken. Irgendwie hat sich durch dieses vertraute Handauflegen der Kreis geschlossen. Ein
bekanntes Ritual, das einen in der Fremde willkommen heißt.



Dann ging es los Richtung Lynchfield. Ein bisschen aufgeregt war ich nun doch!!! Das war der Moment, in
dem ich die etwa 30 Personen kennenlernen würde, mit denen ich nun 10 Monate lang gemeinsam arbeiten und
wohnen würde!!! Angekommen, wurde ich mit reichlich Händeschütteln und einem Festmahl in Empfang genommen.
Das erste Wochenende über haben Schwester Emmanuela und Sara, eine 20jährige Freiwillige aus der Nähe von
Augsburg, hier übernachtet. Beide versicherten mir, dass sich alle Schwestern ganz fürsorglich um mich
kümmern wollen. So sei ich schon in vielerlei Aktivitäten und Ausflüge des Konvents mit eingeplant. Und
mindestens einmal pro Woche wolle mich eine Schwester in Lynchfield besuchen. Außerdem werde Sara am Wochenende
öfters bei mir übernachten. Durch diesen herzlichen Empfang fühlte ich mich sofort absolut aufgenommen und umsorgt.



In den ersten Tagen ging es mir im Projekt nun vor allem darum, sich gegenseitig ein bisschen zu beschnuppern,
die vielen Namen zu lernen und sich kennenzulernen. Dafür war es optimal, dass in meinem Zimmer ein ganzer
Stapel noch verpackter Gesellschaftsspiele stand. Stück für Stück brachte ich sie den Kindern bei: UNO,
Rummikup, Memory und vieles mehr. Und die Kinder waren begeistert!!! Wenn man sie abends in Kleingruppen
auf dem Boden verteilt spielen sieht, kann man sich gar nicht mehr vorstellen, wie das wohl gewesen sein mag,
bevor sie diese Spiele kannten.



Inzwischen kenne ich die ganzen Namen; zumindest die christlichen. Es ist hier nämlich so, dass jeder Sesothe
eine Sotho [su:tu] Namen und einen christlichen Namen hat. Untereinander rufen sie sich natürlich mit dem Sotho
Namen: Nthabeleng, Mathlomola oder Lehlohonolo – ganz schön kompliziert also!!!



Nach einigen Tagen habe ich mich mit den Kindern in einer ersten Konferenz zusammengesetzt. Gemeinsam haben
wir über die wichtigsten Regeln unseres Zusammenlebens gesprochen. Viele Dinge waren schon etabliert, einiges
haben wir neu abgestimmt. Sobald die Regeln getippt und ausgedruckt sind, darf jedes Kind sie – wie einen Vertrag
unterschreiben. Dann werden sie, für alle sichtbar – im Wohnzimmer aufgehängt. Wir haben uns vorgenommen, jeden
Freitag nach dem Abendessen eine kleine Konferenz abzuhalten. Dort können von den Kindern selbstbestimmte Inhalte
zur Sprache kommen. Besonders bei den Jugendlichen fand diese Abmachung großen Anklang.



Letzten Samstag fand ein lang erwartetes Soccer-Match zwischen den Kindern des Projekts und den Ministranten
von Father Alois statt. Die Jungen spielten Fußball, die Mädchen Netball (das ist eine Art Basketball). Zu meiner
großen Freude gewannen bei beiden Spielen die Projektkinder!!! Anschließend wurde der Tag mit einem Brei (so nennt
man hier ein Grillfest) gekrönt.



Heute sind die Kinder nun das erste Mal wieder in der Schule. Das heißt für mich, dass ich gerade in einem fast
leeren Haus sitze. Ich werde den Vormittag für Aufgaben nutzen, die eher um Organisation und Ordnung gehen. Morgen
werde ich wahrscheinlich selbst in die Schule von Maryvale gehen und mich dort vorstellen. Wahrscheinlich darf ich
dort bald selbst unterrichten! Es kommen also weiterhin jeden Tag neue, spannende Aufgaben und Erlebnisse auf mich zu!



Das war’s für’s erste aus Lynchfield!


Ich hoffe, zu Hause geht es allen gut. Immer wenn ich den Kindern von unseren Jahreszeiten berichte, wünsche ich euch
einen wunderschönen goldenen Oktober.



Briefe, Karten, Fotos und sonstiges dürft ihr liebend gern an folgende Adresse schicken:



Barbara Lutz

Pelo ya Jesu ya Jewa

P.O. Box 2925

Bloemfontein 9300

South Afrika



Bis demnächst – ich freu mich darauf, von euch zu hören/ lesen/ ..."



Liebe Grüße,



Barbara Lutz
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Sa, 12.09.2009Nachricht von Werner Wagner
Liebe Mitglieder und Freunde des Vereins Dumelang, ein positives Ereignis ist Anlass für diesen B...
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Do, 01.01.2009Antrag auf Aufnahme in das "weltwärts" Programm
Seit Anfang 2009 bemühen wir uns um die Aufnahme in das "weltwärts" Programm. Durch die...
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