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So, 03.11.2013 20:00 UhrBrief von Caroline Braun
Schon drei Monate in Südafrika
Hallo Ihr Lieben,

mittlerweile bin ich schon seit 3 Monaten hier in Südafrika und ...
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Fr, 06.09.2013 20:00 UhrBrief von Caroline Braun
Hallo hallo nach Deutschland
Halli hallo nach Deutschland!

Jetzt ist es schon genau vier Wochen her, seit ich mich auf den Weg nach Südafrika gemacht habe und die erste Zeit im Projekt verging wirklich wie im Flug.

Mittlerweile habe ich mich hier ziemlich gut eingewöhnt und auch meinen Tagesrhythmus dem Afrikanischen hier angepasst, sodass mir das frühe Aufstehen nicht mehr ganz so schwer fällt wie am Anfang.
Patrick und ich wechseln uns jetzt auch jeden Tag mit dem frühen Aufstehen ab, da die Kinder genau wissen, was sie jeden Morgen zu tun haben (Putzen, Zimmer aufräumen, Waschen,...) und wir immer nur daneben standen und nicht wirklich was zu tun hatten.


Wenn die Kinder dann alle in der Schule sind ist es ziemlich ruhig im Projekt und ich lege mich meistens noch mal für eine Stunde hin oder schaue einen Film.
Ein bisschen später am Vormittag erledigen wir dann einige Dinge, bei denen es praktisch ist, wenn die Kinder mal nicht um uns rumspringen und von uns beschäftigt werden müssen.
So haben wir zum Beispiel diese Woche die eine Hälfte unserer Waschküche komplett ausgeräumt, geputzt und aufgeräumt, womit wir ziemlich lange beschäftigt waren. Das war aber dringen mal nötig, da wir dort nichts mehr gefunden haben, weil sie sowohl als Waschraum, als auch als Speisekammer, Geräteschuppen und Abstellkammer benutzt wird und alles komplett durcheinander herumgelegen ist.

Außerdem haben wir schon angefangen ein bisschen im Garten zu arbeiten, wo wir einige Beete soweit bereit gemacht haben, dass wir darin wieder etwas anpflanzen können. Ein bisschen müssen wir damit aber noch warten, da es hier nachts noch ziemlich kalt ist. Auch in unser Gewächshaus haben wir ein bisschen Ordnung gebracht und alle kaputten Pflanzen entsorgt, die den Winter nicht überlebt haben.

Erste Erfahrungen mit den südafrikanischen Krankenhäusern haben wir auch schon gemacht, als wir mit einem unserer Heimkinder zur monatlichen AIDS-Untersuchung mussten. Das System in der völlig überfüllten Klinik habe ich bis jetzt noch nicht wirklich verstanden und es war alles eigentlich nur ein großes Chaos, aber nach vier Stunden Wartezeit sind wir für eine 5-minütige Untersuchung doch endlich zu einem Arzt gekommen.

Spannend war auch unsere erste Fahrt mit einem „Black Taxi“, dass uns von der Kirche im Township bis in die Stadt gebracht hat. Patrick und ich waren dort ziemliche Exoten, weil – wie der Name auch schon sagt - dort meistens nur Schwarze mitfahren, aber es ist total witzig und aufregend, auch wenn ich bei dem ein oder anderen Bus doch etwas Angst hätte, dass er gleich auseinander fällt, weil sie teilweise doch schon ziemlich alt und kaputt sind. Trotzdem sind diese Taxis für uns sehr praktisch, weil wir dann nicht immer auf Andere angewiesen sind, die uns in die Stadt bzw. zurück ins Projekt fahren und auch mal machen können was wir wollen.

Jeden Nachmittag um circa 15.00Uhr sind dann auch alle Kinder von der Schule wieder zurück im Projekt und es wird erst einmal gemeinsam Mittag gegessen.
Anschließend müssen die Kinder ihre Hausaufgaben machen, wo wir Freiwillige immer dringend gebraucht werden.
Ich kümmere mich hier immer um die Großen, also vierte bis elfte Klasse. Alleine den Überblick über 20 Kinder zu haben und zu schauen, dass alle von ihnen auch wirklich ihre Hausaufgaben machen, ist oft gar nicht so einfach, besonders weil die drei Jüngsten eigentlich meine volle Aufmerksamkeit brauchen. Ihnen stelle ich jeden Tag erst ein paar Matheaufgaben, und dann machen wir oft englische Bildbeschreibungen oder spielen Memory, wobei sie die wichtigsten englischen Wörter aufschreiben sollen. Obwohl sie alle schon ziemlich gut englisch reden können, haben sie mit dem Schreiben noch ziemliche Probleme, aber ich hoffe, dass das – wenn wir jetzt jeden Tag üben - mit der Zeit immer besser wird.

Im Anschluss an die Hausaufgaben machen wir oft noch ein paar Acivities mit den Kindern. Wir haben schon alle gemeinsam Papierflieger gebastelt und anschließend ein Wettfliegen gemacht, wozu wir sogar Alle motivieren konnten was hier nicht immer einfach ist. Vor allem die Jüngeren müssen eigentlich immer irgendwie beschäftigt werden.

Deshalb spiele ich mit ihnen viel UNO oder Monopoly, wir puzzlen oder spielen „Reise nach Jerusalem“, was auch allen Spaß macht.
Die Jungs spielen hier ziemlich viel Fußball und die Mädels lieben es sich die Fingernägel zu lackieren und sich gegenseitig Frisuren zu machen - bis jetzt hab ich noch keine afrikanischen Zöpfe, aber mal schauen wir lange das noch so bleibt ;).
In den letzten Tagen war die Zeit für Activities leider ziemlich knapp, weil wir oft länger als eine Stunde Hausaufgaben gemacht haben und es bei uns um 18.00 Uhr schon stockfinster ist und man draußen dann nichts mehr machen kann, aber ich hoffe, dass sich das jetzt wo der Sommer langsam kommt und es etwas länger hell bleibt wieder ändert und wir etwas mehr Zeit mit den Kindern verbringen.können.



Etwas Sorgen macht mir momentan auch Soko unser ältestes „Kind“. Er ist dieses Jahr fertig mit der Schule geworden und musste jetzt das Projekt verlassen. Wir hatten leider keine andere Wahl, als ihn zu seiner Schwester ins Township zu bringen, wo er jetzt erst einmal in einer Wellblechhütte lebt. Ich habe mit einigen Menschen hier in Afrika über dieses Problem geredet und wollte eigentlich verhindern, dass er zurück ins Township muss, da es für ihn auch nicht gerade einfach ist nach 16 Jahren im Heim dort zurechtzukommen, aber wirklich helfen konnte mir hier leider keiner, da es für die Menschen hier leider normal ist im Township zu wohnen und auch wenn es mir schwer fällt, muss ich mich mit dieser Situation jetzt irgendwie abfinden. Weil die Unterkunft bei seiner Schwester keine Dauerlösung ist, überlegen wir uns gerade, wie wir für Soko eine eigene kleine Hütte bauen können und hoffen, dass wir das mit einiger Hilfe von Gabriel, der uns einmal in der Woche im Projekt im Garten unterstützt, hinbekommen.
Außerdem sind wir gerade ganz dringen auf der Suche nach einem Job für ihn, weil er unbedingt sein eigenes Geld verdienen muss um sich Essen etc. kaufen und ich hoffe, dass wir mit der Hilfe von Quintar, dem Manager der Projekts, bald etwas finden.

Nach 6 Tagen ununterbrochen im Projekt ist es immer schön wenn wir freitags unseren freien Tag haben und in die Stadt fahren. Dann können wir endlich mal essen was wir wollen, nicht immer nur Maisbrei oder Reis und auch einmal in der Woche Internet zu haben ist ganz cool, wobei mir das unter der Woche im Projekt erstaunlicherweise überhaupt nicht fehlt.


Momentan warten wir hier alle darauf, dass der Sommer endlich beginnt und wir nachts nicht mehr unter 0 Grad haben und ich hoffe in meinem nächsten Rundbrief kann ich Euch dann von den ersten warmen, südafrikanischen Sommertagen berichten!

Bis dahin, liebe Grüße und wie man hier sagt „Sala hantle“!

Eure Caroline

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