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Mo, 30.11.2009Brief von Barbara Lutz
Wieder einmal schicke ich euch liebe Grüße aus Südafrika,...
...einem Land voller Kontraste. Mit jedem Tag erschließt sich mir diese
wahnsinnige...
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Di, 20.10.2009Brief von Barbara Lutz
Heute beginnt meine zweite Schulwoche
Jede Woche gehe ich nun für dreieinhalb Tage zusammen mit fünfzehn der 27
Projek...
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Mo, 05.10.2009Brief von Barbara Lutz
Bald ist es zwei Wochen her, dass ich Deutschland verlassen habe
Das klingt im Prinzip gar nicht viel...
und trotzdem: es ist in dieser kurzen Zeit ein...
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Sa, 12.09.2009Nachricht von Werner Wagner
Liebe Mitglieder und Freunde des Vereins Dumelang, ein positives Ereignis ist Anlass für diesen Brief. Sicher erinnern Sie sich, dass seit dem Weggang von Schwester Blandina aus dem Straßenkinderhaus die Funktion der Leitung des Kinderheimes nur dürftig besetzt ist. Dies soll nicht bedeuten, dass Frau Dichaba ihre Aufgabe nicht richtig ernst genommen hat, vielmehr hat sie eine Doppelbelastung auf sich genommen, um diese Tätigkeit wahr zu nehmen. Frau Dichaba ist hauptberuflich als Lehrerin in der Schule von Maryvale tätig und hat in Ihrer Freizeit die Leitung und die Aufsicht der Kinder übernommen. Leider ist es im Moment sehr schwer, eine geeignete Person in Südafrika für diese Aufgabe zu finden.
Umso mehr freue ich mich, dass wir diese Stelle für die nächsten 10 Monate mit einer jungen Frau aus Dinkelsbühl besetzen können:




Am 24. September 2009 wird Frau Barbara Lutz einen freiwilligen sozialen Dienst bei Pfarrer Alois Ganserer antreten.



Sicher fragen Sie sich, wie eine 26-jährige auf den Gedanken kommt, für eine so lange Zeit ehrenamtlich nach Südafrika zu gehen.
Frau Lutz hat vor einigen Wochen ihre Ausbildung zur Lehrerin erfolgreich abgeschlossen und so stand der Eintritt in den Berufsalltag
kurz bevor. Vor diesem großen Schritt wollte Barbara unbedingt noch Erfahrung im Ausland sammeln und auch schulisches Leben in einem
anderen Land kennen lernen.



Als Alois Ganserer von mir über diese Angelegenheit informiert wurde, hat er sofort großes Interesse gezeigt und das Komitee,
welches für die Vorgänge im Kinderheim verantwortlich ist, um die Zustimmung gebeten. Seit der positiven Rückmeldung aus
Südafrika herrscht im Hause Lutz und auch bei mir sehr viel Unruhe. Normalerweise dauert die Vorbereitung eines Freiwilligen
ca. 12 Monate, um alle Fragen zu erörtern, Papiere zu organisieren, Impfungen, Untersuchungen usw. zu erledigen und sich auf
eine solche Aufgabe in gewissen Seminaren vorzubereiten. Wir hatten nur die Zeit von einigen Wochen zur Verfügung.
Ohne den überaus großen Einsatz von Barbara Lutz hätte diese Aktion niemals so schnell organisiert werden können.
Für unseren Verein ist es das erste Mal, dass wir eine Freiwillige nach Südafrika entsenden. Dies ist mit sehr viel Arbeit,
Telefonaten, E-Mails und Gesprächen verbunden.



Zur Vorbereitung und Information hatte Barbara in den letzten Wochen die Franziskanerinnen im Kloster Sie?en und auch die
Comboni - Missionare in Ellwangen besucht. In beiden Häusern ist Pfarrer Ganserer persönlich bekannt, sodass sein Name die
Eintrittskarte für hilfreiche Gespräche war. Vor kurzem fuhr Barbara auch gemeinsam mit ihrem Vater zu Frau Lünebach nach
Bad Neuenaar - welche Ihnen vielleicht von einer der letzten Mitgliederversammlungen in Dinkelsbühl noch bekannt ist - um
sich über ihre Erfahrungen im Straßenkinderhaus zu informieren.



Barbara wird im Straßenkinderhaus als verantwortliche Betreuerin für die Kinder da sein. Durch ihre Ausbildung zur Lehrerin
hat sie die optimalen Vorraussetzungen für diese Tätigkeit, wobei Sie hier auch ihre Kenntnisse in den Fächern Kunst und
Religion sicher sinnvoll einsetzen kann. Ihre Aufgabe wird es zuerst sein, das Vertrauen der Kinder zu erlangen um diese
dann für ihr späteres Leben soweit wie möglich vorzubereiten. Dies wird sicher keine leichte Aufgabe.



Natürlich wird Barbara bei Ihrer Arbeit auch von Alois Ganserer und Schwester Julia aus dem Kindergarten unterstützt.
Zusätzlich wird sich eine junge Schwester aus dem Umfeld von Alois, als Sozialtherapeutin weiterhin gelegentlich in
Gesprächstherapien um die Kinder kümmern. Das Nähmaschinenprojekt soll weitergeführt und ein Gartenprojekt endlich
begonnen werden.



Alois möchte „seine Hilfe“ aus Deutschland wenn möglich auch gelegentlich in den Schulunterricht mit einbeziehen.
Sicher eine gute Erfahrung für die junge Lehrerin.



Die Entsendung von Barbara Lutz wird dem Verein natürlich auch einiges an Geld kosten, denn wir sehen es für selbstverständlich
an, dass eine ehrenamtliche Mitarbeiterin die Flugkosten zu Ihrem Einsatzort erstattet bekommt. Damit Barbara, die inzwischen
schon selbst gewisse Ausgaben für die Vorbereitung des Einsatzes übernommen hat, auch in Südafrika die Stadt Bloemfontein erkunden
und sich Artikel des täglichen Lebens kaufen kann, werden wir ihr monatlich ein kleines Taschengeld bezahlen. Für Kost und Logis
sorgt dann Alois Ganserer vor Ort. Barbara wird ein eigenes Zimmer im Kinderhaus beziehen und mit den Kindern gemeinsam Essen.
Es wäre sehr hilfreich, wenn wir den Hin- und Rückflug über Sonderspenden durch Mitglieder und Freunde des Vereins finanzieren
könnten. Vielleicht kennen Sie auch jemanden aus Ihrem Umfeld, der diese Aktion mit unterstützen könnte. Wie immer, werden auch
für diese Spenden in den ersten Wochen des nächsten Jahres die Spendenquittungen verschickt. Wir hoffen sehr auf Ihre Hilfe.



Wir werden Barbara Lutz in einem Gottesdienst am 20.09.09 um 10:30 Uhr feierlich zu ihrem Einsatz entsenden. Bei schönem Wetter
wird dieser Gottesdienst auf dem Gipfel des Hesselbergs, bei Regen im Münster St. Georg in Dinkelsbühl stattfinden. Es wäre eine
schöne Geste, wenn viele Mitglieder aus unserem Verein und unserer Gemeinde bei dieser Feier dabei sein würden.



Nun können wir Barbara Lutz nur noch eine gute und intensive Zeit in Südafrika wünschen und hoffen, dass Gott ihren Einsatz
hilfreich begleitet.




Mit freundlichen Grüßen,


Werner Wagner
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Do, 01.01.2009Antrag auf Aufnahme in das "weltwärts" Programm
Seit Anfang 2009 bemühen wir uns um die Aufnahme in das "weltwärts" Programm. Durch die...
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