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So, 11.12.2011Brief von Katharina Schweitzer
Ein sommerliches Hallo nach Deutschland!
Ein sommerliches Hallo nach Deutschland!
Ich kann es kaum glauben, aber jetzt steht Weihnacht...
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Do, 01.12.2011Brief von Katharina Schweitzer
Mit Schrecken muss ich feststellen
Dumelang!

Mit Schrecken muss ich feststellen, dass ich heute schon wieder ein Kalend...
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Fr, 07.10.2011Brief von Katharina Schweitzer
Guten Abend aus Lynchfield!!!
Guten Abend aus Lynchfield!!!
Eigentlich bin ich schon viel zu müde, aber gerade geht es m...
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Sa, 17.09.2011Brief von Katharina Schweitzer
Hallihallo
aus einem fernen Land, in dem gerade wohl das schönste Wetter ist, das man sich vorstellen kann. ...
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Mi, 14.09.2011Brief von Anna Wagner
Hallo liebe Paten, Freunde und Mitglieder des Vereins Dumelang,
seit gut einem Monat bin ich nun wieder in Deutschland und möchte Ihnen heute noch einmal einen B...
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So, 28.08.2011Brief von Katharina Schweitzer
Ein herzliches „Dumelang!“ aus Südafrika!
Ein herzliches „Dumelang!“ aus Südafrika!
Jetzt bin ich schon fast einen Monat hier und langsam begreife ich, dass ich wirklich hier bin, in Südafrika, 14430 Kilometer entfernt von zuhause. Meine ersten Tage vergingen wirklich superschnell, weil ich so viel Neues gesehen und erlebt habe!
Ich habe Menschen kennen gelernt, die unter den unmenschlichsten Bedingungen leben, die man sich vorstellen kann. Ich war in Kaufhäusern, von denen man meinen könnte, sich ins Harrods verlaufen zu haben. Ich durfte eine Firmung in Pfarrer Ganserers Kirche miterleben, durfte Giraffen, Zebras und andere Tiere in freier Natur erleben. Ich konnte mir ein Bild von den grauenhaften Zuständen in den Kliniken der Townships machen, musste bei einem schweren Unfall erste Hilfe leisten und nicht zuletzt durfte ich mein neues Zuhause und die Kinder kennenlernen.
Die Kinder und ich verstehen uns mittlerweile richtig gut, wir lachen viel, singen und tanzen. Vorgestern haben wir sogar angefangen, Ballett zu lernen, was den Mädels richtig Spaß macht. Sie lieben nämlich den Film „Save the last dance“ und wollen jetzt auch eine Choreographie kreiert haben, die Hiphop und Ballett vermischt.
Natürlich gibt es auch manchmal Zwischenfälle, die alles andere als zum Lachen sind. Vorgestern hat jemand die anderen beklaut und daraufhin ist hier ein riesiges Chaos ausgebrochen, was ich alleine irgendwie schlichten musste, weil Clara, die Leitung des Projekts, frei hatte. Das ist gar nicht so einfach, wenn sich dreißig Kinder anschreien und schlagen und man versteht nicht einmal, was sie sagen… aber zum Glück haben wir alles wiedergefunden und die Sache war damit wenigstens einigermaßen geklärt.

Wenn die Kinder in der Schule sind, schmieden ich und Clara Pläne, wie wir das Haus wieder ein bisschen auf Vordermann bringen können. Eigentlich bräuchten wir hier dringend mal einen Handwerker, der die tropfenden Wasserhähne repariert, die Türen wieder funktionsfähig macht und das Loch in der Decke der Jungsdusche beseitigt. Aber dafür haben wir nicht genug Geld und deswegen möchten wir jetzt erst mal den Reifen-Spielplatz aufräumen und anmalen und ein paar Kleinigkeiten, wie neue Geschirrtücher oder Zahnputzbecher für die Kinder einkaufen.
Das größte Projekt ist im Moment der neue Gemüsegarten! Wir warten noch auf den Humus, aber dann können wir endlich säen. Ich bin wirklich gespannt, ob wir im Sommer etwas ernten können. Dann gäbs vielleicht auch mal was anderes zu essen als Papp (Maisbrei).
Aber noch aus einem anderen Grund heraus ist der Garten super. Die Kinder haben damit eine Aufgabe bekommen. Man merkt richtig, wie gut ihnen das tut. Die Kinder haben hier nämlich ein riesen Problem mit ihrer eigenen Persönlichkeit. Sie wissen nicht so richtig, was sie mit sich anfangen sollen und wenn man sie nach ihrer Zukunft fragt, gibt es keine Pläne, Träume oder Ziele, auf die sie hinarbeiten.
Aber genau deswegen haben wir letzte Woche eine Organisation arrangiert, die ab nächster Woche zweimal die Woche zu uns ins Projekt kommt und mit den Kindern eine Art Workshop durchführt. Sie sollen dabei wieder sich selbst entdecken, sich Ziele setzen und dazu angespornt werden, für diese Ziele zu arbeiten. Ich bin schon richtig gespannt, wie die Kinder das annehmen.
Ich glaube, ich könnte noch 1000 andere spannende Dinge berichten, aber um alles zu erfahren, muss man sich selbst ein Bild von Südafrika machen. Bei meiner Ankunft hat Lena mir eine Karte geschenkt. Auf ihr stand der Spruch: „Sehen ist anders als erzählt bekommen“ und jetzt weiß ich auch, wie recht sie damit hat.
Ganz Liebe Grüße aus Südafrika!!!
Katharina Schweitzer

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So, 15.05.2011Brief von Anna Wagner
Hallo,
nach einem langen, aber guten Flug habe ich mich gut im afrikanischen Winter eingelebt. Es regnet fa...
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